
Kronen Zeitung
WIRBEL VOR RAPID-MATCH
Fix! Ried-Coach Senft wechselt nach Deutschland
Trainer Maximilian Senft wird Ried nach den Playoff-Duellen gegen Rapid verlassen und sich dem deutschen Zweitligisten Karlsruhe anschließen. Wie die „Krone“ bereits am Mittwoch berichtet hat, hat der Coach den Verein schon vor einigen Tagen darüber informiert, dass er eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag zieht. Nun ist auch sein Engagement in Deutschland offiziell.
Die Playoff-Duelle um einen Europacup-Startplatz gegen Rapid am Freitag (19.30 Uhr) zu Hause und am Pfingstmontag (17.00 – jeweils im sportkrone.at-liveticker) in Wien werden für Ried-Trainer Maximilian Senft zur Abschiedsvorstellung.
Karlsruhe bestätigt Verpflichtung
Wie die „Krone“ bereits am Mittwoch vermeldet hatte, macht der Coach von einer Ausstiegsklausel in seinem Vertrag Gebrauch und schließt sich im Sommer dem deutschen Zweitliga-Verein Karlsruher SC an. Sein neuer Verein hat das Engagement bereits verkündet:
„Mit Maximilian Senft haben wir einen Trainer verpflichtet, der sportlich, menschlich und mit seiner Arbeitsweise hervorragend zum Karlsruher SC passt. Er verkörpert unsere fußballerische Gesamtstrategie, weil er moderne Trainingsarbeit, klare Entwicklung und aktiven Fußball miteinander verbindet“, heißt es in einem Statement des Zweitligisten.
Die Verkündung seines Wechsels erfolgt zu einem für Ried durchaus ungünstigen Zeitraum. Immerhin stehen die beiden wichtigen Duelle gegen Rapid an. „Meine Entscheidung, im Sommer ein neues Kapitel aufzuschlagen, habe ich mir nicht leicht gemacht“, sagte Senft in einer Vereinsaussendung. Er hinterlasse jedoch eine Mannschaft, „die für die Zukunft gewappnet ist“.
Ried erklärte, man erhalte für Senft, der einen Vertrag bis Juni 2027 besaß, „eine in der Höhe übliche Ablösezahlung“. Zwei Spiele lang – am Freitag im Heimspiel gegen Rapid und am Montag beim Rückspiel in Wien – sitzt Senft noch auf der Trainerbank der „Wikinger“. „Jetzt möchte ich gemeinsam mit der Mannschaft zum Saisonfinish noch für eine letzte Sensation sorgen und mich mit einem Europacup-Startplatz verabschieden“, erklärte Senft.
Rieder „Sprungbrett“
Der mittlerweile 36-jährige Wiener trat mit der SV Ried sowohl den Abstieg (2023) als auch den Aufstieg (2025) an. Im Grunddurchgang verpassten die Oberösterreicher knapp den Einzug in die Meistergruppe. Die Rieder betonten in ihrer Aussendung, „diesen internationalen Karriereschritt des Trainers“ als Club unterstützen zu wollen. „Das genau zeichnet ja die SV Oberbank Ried seit Jahrzehnten aus. Wir sind sowohl für Trainer als auch für Spieler ein interessantes Sprungbrett für die weitere Entwicklung“, meinte Präsident Thomas Gahleitner.
Senft war bereits im Winter mit einem ligainternen Wechsel zu Sturm Graz in Verbindung gebracht worden. Ein Abgang des Langzeittrainers trifft die Vereinsverantwortlichen nicht unvorbereitet. „Wir haben diesbezüglich unsere Hausaufgaben gemacht und mehrere Kandidaten auf unserer Watchlist“, sagte Gahleitner. Die Konstanz in der sportlichen Entwicklung soll sichergestellt werden. „Dafür wird unser Sportvorstand Wolfgang Fiala sorgen, der ja mit der Kaderplanung die dafür wichtigen Weichenstellungen trifft“, meinte Gahleitner.
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